Chiropraktik für Hunde und Katzen

Was ist Chiropraktik

Chiropraktik ist eine im späten 19. Jahrhundert entwickelte manuelle Behandlungsmethode zur Gesundheiterhaltung und Behandlung von Bewegungsstörungen und deren Folgen (Schmerzen, Fehlstellungen)

Der Name bedeutet „ausgeführt von Hand“ und der Ausdruck ist aus dem griechischen Vokabular hergeleitet.

 

Im Zentrum eines chiropraktischen Behandlungsansatzes steht die Erkennung einer gestörten Funktion der Wirbelsäule, die anhand von Blockaden (Bewegungseinschränkung, Fehlstellung) von einzelnen Zwischenwirbelgelenken erfasst werden kann.

 

Durch Druck auf die aus dem Rückenmark austretenden Nerven verursachen die Blockaden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Im Weiteren können dadurch auch Fehlfunktionen von inneren Organen und Irritationen der Haut auftreten, weil der Informationsfluss zwischen Gehirn und Muskulatur gestört wird.

 

Chiropraktik kann die traditionelle Tiermedizin nicht ersetzen. Sie bietet eine sinnvolle Alternative bei der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzzuständen unklaren Ursprungs und ist somit eine sinnvolle Erweiterung der schulmedizinischen Therapiemöglichkeiten.

 

 

Symptome die mit Chiropraktik behandelbar sind

  • akute Nacken – und Rückenschmerzen
  • eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Bewegungsunlust
  • Schmerzäusserungen bei bestimmten Bewegungen oder beim Hochheben
  • Unspezifische Lahmheiten, Pass-Gang, schleppender Gang, abgeschliffene Krallen
  • Ueberempfindlichkeit bei Berührung
  • Leckekzem an Beinen und Pfoten
  • Wiederkehrende Ohr- und Analdrüsenentzündungen
  • Wiederkehrende Verdauungsprobleme
  • Harnträufeln oder das Unvermögen den Kot zu halten

 

Die chiropraktische Behandlung

Beim Vorliegen einer Blockade wird die funktionelle Fehlstellung der Wirbel durch Manipulation korrigiert und damit eine uneingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke wiederhergestellt.

 

Die Manipulation erfolgt durch einen extrem schnellen und kurzen Impuls, der mit den Händen respektive Fingern direkt an den entsprechenden Wirbelkörper bzw. den Wirbelfortsätzen ausgeführt wird.

 

Bei den meisten Tieren zeigt sich nach ein bis vier Behandlungen im Abstand von einer Woche eine sichtbare Besserung. Chronische Beschwerden erfordern meist mehrfache Behandlungen während akute Probleme häufig schneller auf die Therapie ansprechen.

 

Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie Arthrosen, Hüftgelenksdysplasien oder Spondylosen, bei denen Blockaden als Folgen der Erkrankungen auftreten sprechen gut auf eine kontinuierliche Therapie in 2-6 monatigen Abständen an.

 

Für eine Therapiesitzung sollten sie eine halbe bis dreiviertel Stunde Zeit einplanen.

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.